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Der erste Eintrag

Ich glaube, ein Tagebuch zu führen würde meinen derzeitigen Seelenpain etwas lindern. Es gibt einige Dinge, die ich einfach aufschreiben muss. Ob ich mich danach erleichtert fühle... mal sehen.

Ein kleiner Einblick in mein momentanes Leben:

Seit Montag, 18.6.2007 bin ich nun fix angestellt in der Niedermeyerzentrale. Letzte Woche, 12.6.2007 wurde meine Mutter mit der Rettung ins Hanuschkrankenhaus (Wien) eingeliefert. Sie klagte seit der Früh an über Schmerzen ihres Schlauches, der wegen der Dialyse in den Hals operiert wurde. Jede Bewegung war verbunden mit Schmerzen. Es stellte sich heraus, dass der Schlauch bzw. die Wunde entzündet war. Leider hat sich danach festgestellt, dass sie womöglich bis Freitag, 15.6.2007 nicht entlassen wird. Das Datum war aber schon fast ein heiliges, denn mein Bruder hatte nun endlich seine Göttergattin geheirtatet. Es war trotzdem ein schönes Fest. "Nur" ein kleiner Abschnitt der Feier brachte meine Feierlaune ins Trauerstimmung. Es war der Teil, die Minute, in der ich meine Mutter anrufte um mich nach ihren Wohlbefinden  zu erkundigen. Mit scmerzverzerrter Stimme sagte sie zu mir, dass sie eine Blutvergiftung hat. Es war ein Schock, ich ging aus dem Saal, mein Bruder, Freund und Oma hinterher. Als ich die schreckliche Nachricht verkündete, versuchten meine Familie mich zu trösten.

Am nächsten Tag fuhren wir ins Spital. Sie sah gar nicht gut aus. Nach meinem Besuch redete ich mit einen Oberarzt, der mir alles genau erklärte. Sie hatte starke Schmerzen und ich fragte nach ob es nicht möglich wäre die Dosis zu erhören, oder ihr ein stärkes Schmerzmittel verabreichen könne. Die Antwort des Arztes war ein weiterer Schock: Sie bekommt 3 mal am Tag Morphium. Die Tatsache, dass sie trotzdem Schmerzen hatte löste Tränen aus. Wenigstens reagiert ihr Körper auf die Antibiotiker, die meine Mutter wegen der Blutvergiftung verabreicht bekommt.

Meiner Mutter geht es nun einmal etwas besser und dann wieder schlechter. Sie muss auf jeden Fall operiert werden, damit ein neuer Schlauch eingesetzt werden kann. Man wird sehen, wie/wann/was...

Jaja.... die ganze Situation ist derzeit etwas hart für mich, aber ich werds schaffen!

Das war nun mal der erste Eintrag, wann der nächste folgt, man wird sehen......

 

19.6.07 17:39, kommentieren

Tag 2...

war voller Überraschungen, und auch streit.
Angefangen hat alles, als meine Kollegin um viertel 10 in die Firma kam und sagte, sie habe mir was wichtiges zu sagen. Neugierig wie ich bin wollte ich natürlich sofort wissen was los war. Natürlich durfte die genüssliche Zigarette nicht fehlen.
"Die Geschäftsleitung möchte, dass wir nun Mo-Do eine Stunde länger und Fr 3 stunden länger den Platz besetzen. Schock total, denn wo bleibt die Freizeit?
Meine Kollegin meinte, dass man in den vergangenen Jahren schon versucht habe, die netten Damen beim Empfang zu längeren Arbeitszeiten zu zwingen. Hatte sich aber nie durchgesetzt. Hoffentlich auch diesmal nicht...
3 Wochen werden diese neue Arbeitszeiten getestet, um zu sehen, ob es sich auch was bringt (was sich meiner Meinung nach auch ohne Test nichts bringt). Also darf ich diesen Freitag bis 5 uhr am Arbeitsplatz sitzen. Freude kommt auf, juhu!

Abgesehen von dieser, ja, Schreckensnachricht ist der Nachmittag ganz okay abgelaufen.

Der Abend war dann weniger erfreulich. Nach der Arbeit für eine Bekannte, die gerade wieder dem Alkohol verfallen ist, Nachschub besorgen, für mich selbst einkaufen, in den 3. Stock raufhatschen und das bei 35°C. Prost Mahlzeit.

Wie der Abend verlaufen ist behalte ich lieber für mich. Erfreulich wars nicht wirklich, und wenig schlaf hab ich auch.

Nun denn, mal sehen was der nächste Tag bringt.

Salve

21.6.07 08:28, kommentieren

Tag 3&4

Der gestrige Tag, 21.6.2007

Normaler Arbeitstag, bis der Abend kam. Wie viele ÖsterreicherInnen wissen erwartete Österreich einen Sturm, Gewitter und Regen. Erst um 17:00 erreichte Wien das wunderschöne Wetter. Es wurde dunkel und der Wind wirbelte den Staub durch die Luft. Blöd war nur, dass es richtig schlimm wurde als ich meinen geschützten Arbeitsplatz verlassen und zu meiner Mutter ins Spital fahren wollte. Die Schritte von Arbeit - U-Bahn war ein kleines Erlebnis. Der heftige Wind, der mich glauben lies mich prackts nach vorne, der Regen, indem ich mit kurzer Hose und FlipFlops spazieren ging...
Mein Freund und ich statteten meiner Mutter dann noch einen Besuch ab. Ansonsten ein gemütlicher Abend.

Heute!
stand ich um 9 Uhr auf, aß, sah etwas fern, machte mich hübsch und fuhr um 12 uhr in die Arbeit wo ich bis 17:00 jetzt sitzen darf. Ich sag nur ..... fad ......

22.6.07 14:44, kommentieren